Externe Expertise als Hebel für erfolgreiche Transformationsprojekte
Die digitale Transformation steht bei vielen Unternehmen weit oben auf der Agenda, doch bis zu 70 Prozent erreichen ihre Ziele nicht vollständig. Ursachen sind fehlende Abstimmung zwischen Geschäfts- und IT-Strategie, unterschätztes Change-Management und vor allem der IT-Fachkräftemangel.
60 Prozent der Unternehmen in Deutschland verfügen nicht über die erforderlichen digitalen Kompetenzen. Ohne klare Priorisierung durch die Führungsebene bleibt die Belegschaft im Tagesgeschäft gefangen. Externe IT-Spezialisten schließen diese Lücke, entlasten interne Teams und bringen kritisches notwendiges Wissen in Transformationsvorhaben ein.
Welche Rollen übernehmen externe IT-Experten?
Externe IT-Experten sind spezialisierte Fachkräfte, die temporär eingesetzt werden. Sie agieren als Berater, Datenanalysten oder Entwickler und übernehmen zentrale Rollen.
Strategische Ausrichtung: Sie entwickeln KI- und Technologie-Strategien und sorgen für die Ausrichtung an geschäftlichen Prioritäten. Sie unterstützen bei ihrer Planung und Umsetzung.
Technologie-Spezialisten: Entwickler wie zum Beispiel Full-Stack-Profis beseitigen Engpässe, die bei internen Teams Verzögerungen und Budgetüberschreitungen auslösen.
Prozessberater und Integratoren: Sie unterstützen Unternehmen von der Prozessanalyse über die Implementierung bis zu Managed Services. Dabei identifizieren sie technologische Potenziale und Risiken und schaffen Transparenz für alle Stakeholder.
Vorteile externer IT-Kompetenz: Erfahrung, Geschwindigkeit, Innovationskraft
Der gezielte Einsatz externer Expertise bietet klare Vorteile, gerade angesichts der Dynamik durch KI und Automatisierung.
Erfahrung und Innovationskraft: Externe Spezialisten bringen ihr Wissen und ihre Erfahrungen ein. Sie unterstützen Unternehmen darin, Künstliche Intelligenz (KI), Robotic Process Automation (RPA) und Process Mining in die Digitalstrategie einzubetten. Nur 16 Prozent der deutschen Firmen nutzen KI bisher für Automatisierung: ein deutliches Signal für den Bedarf an spezialisiertem Know-how.
Geschwindigkeit: Verzögerungen entstehen häufig, wenn operative Aufgaben Vorrang erhalten. Externe Experten beschleunigen Projekte messbar, indem sie Kapazitätslücken schließen und sofort handlungsfähig sind.
Herausforderungen beim Einsatz externer IT-Spezialisten
Auch wenn externe Experten viel Mehrwert bringen, gibt es typische Stolpersteine:
1. Zusammenarbeit und Wissenstransfer
Externe Teams funktionieren nur, wenn sie nicht isoliert arbeiten. IT und Fachbereiche müssen verstehen, wie das Projekt zur Gesamtstrategie passt – sonst verpufft der Effekt.
2. Akzeptanz im Unternehmen
Viele Projekte scheitern nicht an der Technik, sondern am Widerstand der Mitarbeiter. Wer Daten als „sein Eigentum“ sieht, blockiert neue Systeme. Das bedeutet, dass das Change-Management nicht sauber vorbereitet hat.
3. Komplexität und Kosten
Externe Unterstützung wird schnell teuer, wenn Projekte unnötig kompliziert aufgesetzt sind. Besonders riskant: mehrere Einzellösungen kombinieren. Das führt oft zu hohen Integrationsaufwänden, Verzögerungen und steigenden Kosten.
Erfolgsfaktoren für den Einsatz externer IT-Experten
Damit externe Spezialisten wirklich Wirkung entfalten, braucht es klare Leitplanken:
1. Klare Ziele und Prioritäten
Führungskräfte müssen definieren, was „Erfolg“ bedeutet, und dafür Ressourcen freimachen. Sonst frisst das Tagesgeschäft jede Veränderung auf.
2. Sauberes Risikomanagement
IT-Projekte laufen nie ohne Überraschungen. Ein strukturiertes Vorgehen hilft, finanzielle, organisatorische und technische Risiken früh zu erkennen und abzufedern.
3. Agiles Arbeiten mit echtem Feedback
Agilität funktioniert nur, wenn Teams flexibel bleiben und Rückmeldungen ernst nehmen. Ein bewusstes „60‑Prozent‑Ziel“ pro Iteration schafft Luft für Anpassungen.
4. Weniger Tools, mehr Fokus
Statt viele kleine Lösungen zusammenzubauen, ist oft eine starke, integrierte Software-Suite die bessere Wahl. Das reduziert Komplexität und spart Zeit und Geld.
Fazit: Externe IT-Experten als effektiver Wachstumsmotor
Der IT-Fachkräftemangel und die hohen Misserfolgsraten von Projekten der digitalen Transformation machen externe Unterstützung zur operativen Notwendigkeit. Sie beschleunigen Transformationsprozesse, ermöglichen KI-first-Entwicklungen und stärken Automatisierung. Unternehmen, die externe Kompetenz gezielt einbinden, schließen die Lücke zwischen Anspruch und Realität und sichern ihre digitale Zukunft langfristig.
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